Gymnasien

Wer sind wir?

 

Der Philologenverband Hamburg (gegr. 1884) .

 

Für wen sind wir da?

Für alle angestellten und verbeamteten Lehrerinnen und Lehrer, die sich für ein begabungsgerechtes Schulsystem und eine leistungsorientierte Bildung einsetzen.

 

Was wollen wir?

Den Erhalt und die Weiterentwicklung des Gymnasiums wie der Stadtteilschule als zweite Säule. Wir wollen eine plurale Schullandschaft und demokratische Mitbestimmung in der Schule.

Anspruchsvoller Unterricht erfordert die Neuregelung der Abeitszeitverordnung und eine angemessene Besoldung.

Unser gewerkschaftliches Anliegen ist eine anspruchsvolle fachliche und

pädagogische Ausbildung.



Der Vorstand des Fachbereichs Gymnasien

 

Unsere übergeordnete Verbandsgliederung ist der Deutsche Philologenverband e.V

 

www.dphv.de

 

Um bundesweit über bildungspolitische Themen und gewerkschaftliche Aktivitäten informiert zu sein, können Sie hier Einblick nehmen in die Verbandszeitschrift des Deutschen Philologenverbands. 
Als Mitglied erhalten Sie die Monatszeitschrift regelmäßig per Post oder Email.



www.profil-dphv.de

Es geht noch ‘was ... Verlängerung bis zum 16.4.!!!

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

schon mehrfach haben wir an Sie, unsere Mitglieder, und an die Hamburger Lehrkräfte allgemein appelliert und auf die Lehrerarbeitszeitstudie des DPhV hingewiesen.

 

Und nun doch noch einmal: Die Chancen, die mit der Studie verbunden sind, sind zu groß und umfangreich als dass wir sie verstreichen lassen können.

 

Ein besonderes Hindernis ergab sich für Hamburg aufgrund des verzögerten Beginns zum 5.2.2018, aber dennoch haben schon viele Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen.

Ihnen gilt unser besonderer Dank!

 

Nun ist die Eingabezeit – wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten - bundesweit noch einmal bis zum 16.4.2018 verlängert worden. Das ist insbesondere für diejenigen die Chance, die vielleicht vorhatten mitzumachen, es aber wegen der großen Arbeitsbelastung vor und dem Erholungsbedarf in den Ferien nicht geschafft haben. 

 

Machen Sie nun mit und dokumentieren Sie Ihre Arbeit, insbesondere mit den Arbeitszeitprotokollen. Wir brauchen beide Datenmengen, den Fragebogen zu Ihrer Belastung und das Arbeitszeitprotoll. Sie haben noch bis nach Ostern Zeit!

 

Wie immer stehen wir für alle Fragen zur Studie zur Verfügung.

 

 

Mit guten Grüßen

 

S. Ehlers

Vorsitzende Fachbereich Gymnasien

 

Wir brauchen Sie !! Untersuchung zur Lehrerarbeitszeit, Belastung und Gesundheit
Machen Sie mit an einer bundesweiten Lehrerarbeitszeitstudie
Arbeitszeitstudie.pdf
PDF-Dokument [5.0 MB]
Integration durch Bildung - der Beitrag des Gymnasiums
Der Deutsche Philolgenverband lädt am 18. Mai 2017 zu einer Fachtagung nach Bonn ein.
Fachtagung 'Integration durch Bildung'.p[...]
PDF-Dokument [2.7 MB]

Philologenverband für Ausbau von schulischen Beratungsangeboten für Eltern

PM_Allensbach_Studie_VDS_ 1103.pdf
PDF-Dokument [41.2 KB]

Zur Zukunft des Gymnasiums

Profil - Zur Diskussion.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Pressemitteilung "Wahlrecht in Prüfungen beschnitten: Schulbehörde dreht eine Pirouette..."

Pressemitteilung "G8/G9 – Für starke Gymnasien!"

PE Mit Vernunft.pdf
PDF-Dokument [58.3 KB]

Abitur in Hamburg

Abitur in Hamburg.pdf
PDF-Dokument [39.0 KB]

Ethnische Bildungsungleichheiten

 

Die Mitglieder des Bundesausschuss des Deutschen Philologenverbands konnten auf ihrer diesjährigen Herbsttagung den renommierten Soziologen Prof. Dr. Hartmut Esser vom Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre an der Universität in Mannheim als Gast begrüßen.

In seinem Vortag widmete er sich den Themen der „Ethnischen Bildungsungleichheit und der Migrantenförderung“. Es sei kaum zu bestreiten, dass die Integration von Migranten eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Fragen sei, die man nachhaltig angehen müsse. Dabei forderte Esser jedoch mehr Gelassenheit, da es sich um einen Generationsprozess handle.

Es gäbe eine Reihe von Hinweisen, dass es fast egal sei, was man im Einzelnen tue, so Esser, es müsse nur in einem (möglichst) frühen Alter geschehen: Es komme offenbar allein darauf an, dass man sich um die Kinder, woher auch immer sie kämen, erkennbar bemühe und ihnen eine anregende und strukturierte Umgebung böte. Die Kinder sollten möglichst zwanglos und eher spielerisch den Kontakt mit einer für sie neuen Kultur und Sprache erleben, und dies in einem Alter, in dem jedes Lernen offenbar besonders mühelos sei: Hier komme es vor allem auf die Verhältnisse in den Familien und ihrer Migrationsbiografie an.

Weitere Analysen zeigten, dass die Leistungen der Migrantenkinder mehr vom Bildungssystem der Herkunftsländer abhingen, es aber keine Anzeichen gäbe, dass ihre Leistungen vom Bildungssystem des Aufnahmelandes noch einmal betroffen wären.

Esser verwies dabei auf einen interessanten differentiellen Effekt hin: Der Zusammenhang von sozialem Status und Schulleistung sei für Migrantenkinder in den weiterführenden Stufen des gegliederten Schulsystems kleiner und bei einem integrierten Schulsystem größer als bei den Einheimischen. Ein gegliedertes Bildungssystem nutze also beim sozialen Aufstieg gerade den Migrantenkindern aus den unteren Bildungsschichten, eine Umstellung würde eher den ethnischen Eliten zugutekommen. Kurz gesagt: Das Bildungssystem der Aufnahmeländer habe die Effekte für die Integration der Migrantenkinder, welche man ihm oft zu schreibt, allem Anschein nach nicht.

 


 

Fachbereich Gymnasien

 



Aktuelle Flubblätter und Inletts

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Thesenpapier des DPhV

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Lesen Sie auch unsere aktuelle Presseerklärung zur Arbeitszeitstudie