Gewerkschaft der Lehrkräfte für Berufsbildung Hamburg (GLBH)

Zusammenschluss von VLW-H und VLBS zur Gewerkschaft der Lehrkräfte für Berufsbildung Hamburg (GLBH)

 

Am 11.02.2019 wurde die notariell beurkundete Verschmelzung von VLW-H und VLBS zur GLBH im Vereinsregister eingetragen.

Mit diesem Zusammenschluss wird nicht nur eine Bündelung der gewerkschaftlichen Kräfte auf Landesebene vorgenommen, sondern auch die im April 2018 erfolgte Fusion zwischen den Bundesverbänden (BLBS und VLW) nachvollzogen.

 

 

Die GLBH stellt sich als Verein folgenden gewerkschaftlichen Aufgaben:

 

  • Wahrung und Vertretung der beruflichen, sozialen und besoldungsbezogenen Interessen seiner Mitglieder nach innen und außen
  • Förderung und Weiterentwicklung des Berufsschulwesens in Hamburg insbesondere im Kontext eines sich entwickelnden europäischen Bildungssystems
  • Unterstützung der Zielerreichung und Aufgabenerfüllung der Lehrergewerkschaften Hamburg (dlh) sowie des Bundesverbands der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB)
  • Herstellung der Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung
  • Erarbeitung von Stellungnahmen (vor allem zur Hamburger Bildungspolitik und Schulentwicklung, zur Lehrerarbeitszeit, zu den Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte an Beruflichen Schulen, zur Lehreraus- und –fortbildung, zur Schulausstattung, zur Sicherung der Unterrichtsqualität sowie zur Inklusion)
  • Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung
  • Sicherung und Weiterentwicklung der nach beruflichen Fachrichtungen differenzierten Lehrerbildung
  • Sicherung des Beamtenverhältnisses für die Lehrkräfte,
  • Sicherung des Besoldungs- und Versorgungssystems
  • Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes „Berufsbildende Schule“

 

Nach dem formellen Zusammenschluss gilt es, das tatsächliche Zusammenwachsen der beiden ehemaligen Hamburger Berufsschulverbände (VLBS und VLW) zu befördern. Darüber hinaus wird eine kraftvolle, beharrliche und differenzierte Interessenvertretung für die Kolleginnen und Kollegen in folgenden Bereichen angestrebt:

 

  1. Aufbau eines gewerkschaftlichen Profils mit Fokus auf die Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte.                                                                                  Dabei steht der Aufgabenzuwachs im Vergleich zu den starren Vorgaben der        Arbeitszeitverordnung im Fokus des gewerkschaftlichen Widerstands.
  2. Berufsbildungspolitik                                                                                                         Ausgebaut werden soll die Zusammenarbeit mit dem dbb-Hamburg (z. B. hinsichtlich der Tarifpolitik) und dem Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB).
  3. Digitalisierung                                                                                                                    Neben inhaltlichen, methodischen, organisatorischen und (datenschutz-)rechtlichen Fragen geht es vor allem um die zu erwartenden zusätzlichen Arbeitsbelastungen für die Kolleginnen und Kollegen.
  4. Verzahnung von dual-beruflicher und akademischer Ausbildung (Berufliche Hochschule Hamburg) sowie Verzahnung zwischen beruflicher Erstausbildung und fachschulischer Weiterbildung (Techniker, Betriebswirt)
  5. Verbesserung der Übergänge von der Allgemeinbildung in die berufliche Bildung
  6. Entwicklung praxistauglicher Konzepte zur Umsetzung der inklusiven beruflichen Bildung, die nicht auf dem Rücken der Lehrkräfte in den Beruflichen Schulen ausgetragen werden
  7. Evaluation der beruflichen Fort- und Weiterbildung und deren Fortentwicklung
  8. Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs bei geleichzeitiger Qualitätssicherung
Stellungnahme der GLBH zur geplanten Gründung der BHH
BHH_GLBH-Stellungnahme.HIBB.pdf
PDF-Dokument [206.8 KB]

BvLB Berufsbildungskongress

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