2013

Steuertipp

Kindergeld im Blick

Zivildienst verlängert Kindergeldanspruch

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Neue Beurteilungsrichtlinie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


In diesem Jahr ist eine neue Beurteilungsrichtlinie für Lehrkräfte in Kraft getreten.

Die jetzt gültige Fassung enthält einige Veränderungen. Hier die wichtigsten in Kurzform:

 

  1. Im Gegensatz zu der alten Richtlinie müssen jetzt alle Beschäftigten über 55 Jahre einen Antrag stellen, wenn sie nicht beurteilt werden möchten.

Dieser wird formlos z. B. per mail an das Personalsachgebiet gesandt, wenn die Aufforderung zur Beurteilung von der Behörde kommt.

  1. Wenn sich der Beurteiler und der Beurteilte über bestimmte Punkte der Beurteilung nicht einigen können, kann jetzt direkt auf dem Formular eine Gegendarstellung verfasst werden.
  2. Das Beuteilungsintervall ist jetzt 4 Jahre und die Beurteilungen behalten 12 Monate ihre Gültigkeit.
  3. Nach Krankheit, Freistellung und Beurlaubung von mindestens 12 Monaten muss eine Beurteilung auf einen Zeitpunkt mindestens 6 Monate nach Rückkehr in den aktiven Dienst verschoben werden.

 

Es gibt noch weitere Veränderungen, die bei Interesse bei uns abgefragt werden können.

Abschaffung des Pflichtfaches Informatik - Stundenpläne neu denken?

In der Debatte um G8/G9 wird von der Initiatorin vor allem beklagt, die Stundenpläne der Schüler seien so voll, dass die Schülerinnen und Schüler keine Möglichkeiten für ein Engagement außerhalb der Schule mehr hätten und deshalb ihre soziale Entwicklung auf der Strecke bliebe.

Im Abendblatt von heute listet Peter Ulrich Meier auf, welche Fächer erforderlich und wünschenswert sind.  Er zieht den Schluss, dass die Stundenzahl keine weiteren Fächer mehr zulasse, weil das zu einer Überlastung der Schüler führen würde.

 

Von der einstündigen Unterrichtung praktisch aller Fächer (...damit eine Lehrer auch bei einem zwei-Stunden-Fach seine Schüler zweimal pro Woche sieht) haben wir uns ja in den vergangenen Jahren  verabschiedet, um den Unterrichtstag für Schüler und Lehrer zu entschleunigen. Das hat ohne größere Verwerfungen funktioniert.

 

Wer verlangt eigentlich, dass Stundenpläne im Wochenrhythmus organisiert werden müssen?

Ich rege an, für Schüler eine Stundenoberzahl von 30 Stunden pro Woche, also 60 Unterrichtsstunden in 2 Wochen festzulegen und einen ZWEI-WOCHEN-STUNDENPLAN zu schreiben: Wir hätten 60 Stunden zum Verteilen zur Verfügung und da fänden dann auch Wirtschaft (wie von der Handelskammer gefordert ) oder Informatik (wie jetzt von Schüler – und Lehrerkammer gefordert) ihren Platz ohne dass die wöchentliche Stundenbelastung für die Schüler erhöht werden müsste.

 

Mir ist völlig klar, dass dieser Vorschlag den Verteilungskampf um die Stundenzahl pro Fach neu entbrennen lassen wird, aber das halte ich für allemal fruchtbarer, als einige Fächer ganz aus dem Kanon zu streichen.

 

Treten Sie mit uns in eine Diskussion ein!

dlh interaktiv:

Univeranstaltung am 24.05.2016